In letzter Zeit gab es immer wieder Dienste wie beispielsweise LinkedIn oder Dropbox, wo Sicherheitsprobleme aufgetreten sind und Personen- bzw. Zugangsdaten entwendet werden konnten.
Die Berichte stimmten mich nachdenklich und ich habe wieder mal einen digital Frühlingsputz vorgenommen und unbenötigte Accounts gelöscht, Kennwörter geändert.

Vorletzte Woche las ich dann aber einen neuen Bericht eines Autors des Technologiemagazins Wired, wie durch einen Hacker mit recht einfachen Methoden quasi seine digitale Identität ausgelöscht wurde: How Apple and Amazon Security Flaws Led to My Epic Hacking.
Kurz zusammengefasst wurde über eine Kettenfolge von Amazon zu Apple zu Google sein Handy & Laptop ferngelöscht, E-Mail und Twitter Account gelöscht und Spam darüber verbreitet.

Die Geschichte zeigt auf, wie heikel die Sicherheitsfrage im Web ist. Gerade durch all die Verknüpfungen von Accounts, E-Mailadressen und Diensten entstehen ganz neue Problematiken, die man unmöglich mehr unter Kontrolle halten kann.

Google 2-step verification

Google Authenticator App für iOS

Google Authenticator App für iOS

Etwas, wozu ich mich selbst nach dem Lesen des Berichts entschieden habe, ist die Nutzung von Google 2-step verification, welches ich euch hier kurz vorstellen möchte.

Google 2-step verification ist eine zusätzliche Sicherheitsebene für deinen Google Account. Ist es mal aktiviert, so muss man neben dem Benutzernamen und Kennwort auch noch einen Sicherheitstoken (eine Zahl wie etwa 28102827) eingeben damit man beispielsweise auf Gmail zugreifen kann. Diese Token erhält man entweder über eine App für iOS / Android oder eine zuvor ausgedruckte Strichliste.
Auf einem vertrauenswürdigen Gerät wie etwa dem Computer zu hause kann man diesen Token auch speichern, so dass man ihn nicht jedes mal eingeben muss.  Für Anwendungen, welche diese Sicherheitstoken nicht unterstützen, also beispielsweise das Mailprogramm auf meinen Mac wo ich nur Benutzernamen und Kennwort angeben kann, gibt es so genannte “application specific passwords“. Es wird also für jedes Programm ein eigenes, komplexes Passwort generiert. All diese Passwörter kann man einfach über die Google Account Einstellungen wieder löschen, bzw. die Authentifizierung aufheben.

Kurz erklärt wird das ganze Prinzip in diesem Video von Google:

Meine Erfahrungen

Bisher war meine Erfahrung damit sehr angenehm. Man muss sich einmalig ein paar Minuten Zeit nehmen um all die Passwörter für die Applikationen einzurichten, aber danach spürt man keinen merklich grösseren Zeitaufwand im täglichen Betrieb.
Ebenfalls kann man die Google 2-step verification bei Lastpass aktivieren. So benötigt man auch für den Zugriff auf die Cloud-Passwortsammlung (auch eine eigene Diskussion wert) einen Sicherheitstoken – was ich sehr begrüsse.

[Weekend Editions]

Seit einiger Zeit interessiere ich mich neben der Informatik auch für Architektur und Inneneinrichtungen. Spannend an der Architektur und dem Bauwesen finde ich das Zusammenspiel aus Mathematik, Kreativität, Planung und dem Handwerk.

Seit etwa einem halben Jahr stelle ich mir in einer Dream Home Sammelmappe Inspirationen dazu auf Pinterest zusammen. Hier ein paar meiner liebsten Fundstücke:

Wer sich auch dafür interessiert findet beispielsweise in den Blogs designed interiors und my ideal home stundenweise Material zum Stöbern.

Seit einiger Zeit bin ich begeisterter Benutzer der Foto Social Network App Instagram.

Nun wurde heute eine tolle neue Version für das iPhone veröffentlicht. Die wesentliche Neuerungen wie die Foto Map, eine neue Profilansicht und ein überarbeiteter Uploaddialog seht ihr in diesen Screenshots.

Mein Profil heisst übrigens: aaronmeder

Tolle Neuerungen! Erstaunlich finde ich nur, dass man auf der Instagram Webseite selbst immer noch keine Profilansicht hat, wo man alle seinen persönlichen Fotos sieht.

[Weekend Editions]

Ich möchte euch heute meine liebsten Internet-Musikdienste vorstellen. Alle haben zwei Sachen gemeinsam: sie sind (zumindest teilweise) kostenlos und noch viel wichtiger: sie bringen jede Menge gute Mucke.

8tracks

Screenshot von 8tracksEine Bibliothek voller Mixtapes ist 8tracks.com. Hier findet man mit Hilfe von Stichwörtern Musik für jede Gelegenheit und Stimmung.

Die Mixes werden von Benutzern frei zusammengestellt. Man kann sich Songs oder Mixes als Favoriten speichern und andere Mixes des gleichen Benutzers oder ähnliches Mixes finden. Wer möchte, kann die Songs auch auf Facebook sharen oder die Songs teilweise per Knopfdruck im iTunes store kaufen oder auf Youtube das Video dazu anschauen.

8tracks ist bisher komplett kostenlos und streamt stundenlang ohne Unterbrechung. Unterwegs gibt es Apps für iOS oder Android.

Hype Machine

Screenshot der Hype Machine OberflächeEtwas weniger bekannt, aber auch genial ist Hype Machine. Die schlicht und schön gestaltete Plattform hat sich auf Remixes spezialisiert und bietet eine grosse Bandbreite an elektronischer Musik an. Es findet aber durchaus auch der Hip Hop oder Pop Liebhaber was gutes für seine Ohren.

Songs können mit einem Account auch geliked und so gesammelt werden. Zudem bietet sich die Möglichkeit eine Verbindung zum Twitter Account herzustellen und so zu sehen, was die Freunde so empfehlen.

Hype Machine sammelt seine Musik übrigens aus sorgfältig handerlesenen Musik-Blogs.

Grooveshark

Grooveshark OberflächeSimpel aufgebaut ist Grooveshark: Musik suchen und abspielen. Doch die Plattform bietet viele Funktionen von Album-, Künstler-, Playlistsuche über Favoriten, eigene Playlists, Radiostationen, Überblendungen und vielem mehr.

Beim ersten Abspielen erscheint ein Werbevideo, von welchem man mindestens 10 Sekunden schauen muss. Danach kann auf der Plattform ohne Unterbrechung Musik gehört werden. Wer den vollen Genuss ohne Werbung oder die Musik auf seinem Smartphone mitnehmen möchte, kauft sich einen Upgrade für 6$ oder 9$ pro Monat.

Das beste an allen drei Platfformen: Mix / Empfehlungen einlegen und zurücklehnen. Ich wünsche euch ein entspanntes Wochenende!

[Weekend Editions]

Dribbble zählt für mich zu der Besten in der letzten Zeit entstandenen Communities. Auf Dribbble können Designer Ausschnitte ihrer aktuellen Arbeiten hochladen und die mit anderen Teilen, sowie zu kommentieren.
Das ganze ist wunderbar rund um das Thema von Basketball gestaltet: so gibt es vom Basketball-Logo über dribbblers, spectators, playoffs und rebounds so ziemlich alles was der Sport auch zu bieten hat.

Hier möchte ich euch sechs spannende Designer kurz vorstellen, denen ich selbst folge und die wunderschöne Arbeiten produzieren:

Dan Cederholm ist mit seinem SimpleBits Blog für mich schon seit ich mit Webentwicklung begonnen habe, eine grosse Inspiration und Informationsquelle. Er ist einer der Mitgründer von Dribbble und gestaltet/entwickelt simple Produkte wie etwa Web Standards Sherpa.

Auch aus dem Webdesign Bereich kommt Viljami Salminen. Er macht tolle responsive webdesigns. Sein Blog zu diesem Thema ist auch sehr spannend.

Ines ist eine österreichische Designerin mit einem guten Auge für Typografie und simple Designs. Auf sie aufmerksam wurde ich ursprünglich über die sehr schönen social media links.

Tolles User Interface Design macht Bady. In seinem Dribbble Profil finden sich wahnsinnig viele schöne Fundstücke.

Ebenfalls sehr schöne Typografie, Zeichnungen und Illustrationen macht Samantha, welche momentan für Twitter als Designerin arbeitet.

Schöne Zeichnungen und Illustrationen von abstrakt über komplex macht der Mann mit dem langen Namen Joaquim Marques Nielsen.

Wer damit noch nicht genug hat findet auf Dribbble findet noch viele weitere Highlights.