Die Grundlage für eine möglichst reibungslose und performante Videobearbeitung auf einem Computer bildet neben der der gewählte Video-Codec. Er sorgt dafür, dass die Videodateien schön flüssig bei möglichst guter Qualität bearbeitet werden können.
Die besten Erfahrungen habe ich persönlich dabei auf dem Mac mit dem Apple ProRes 422 Codec gemacht.

Wenn man nun aber auf einem Mac mit nicht-Apple-Produkten Videobearbeitung macht, so kann man auch nicht auf ProRes 422 zurückgreifen, da der Video-Codec nicht standardmässig mit dem Mac mitgeliefert wird oder einzeln bezogen werden kann.

Nun gibt es aber einen Trick, mit welchem man den Codec für etwa 50 Fr. nachrüsten kann:

  1. Aus dem Mac App Store die Apple Compressor 4 Apple kaufen (ca. 50 Fr / 40 Euro) und installieren: http://itunes.apple.com/de/app/compressor/id424390742
  2. Danach kostenlos das Apple ProApps QuickTime Codecs Pack von der Apple Downloadseite herunterladen und installieren: http://support.apple.com/kb/DL1396

Danach lässt sich aus allen Apps heraus (also beispielsweise Adobe Premiere oder MPEG Streamclip) der ProRes Codec (auch ProRes LT und ProRes HQ) nutzen. So kommt man zu einem fairen Preis an einen guten, etablierten Schnittcodec mit dem man relativ sorgenfrei arbeiten kann.

2 Kommentare

  1. Danke för de Tipp Aaron!
    Nachdem i jetzt nach Johre weder wett chli was met Video mache, esch das viellecht en gangbare Wäg nachdem mis FinalCut de ProRes nonig debi gha hed..

    • Hast du in dem Fall Final Cut Express? Würde dir dann eher Adobe Premiere empfehlen, falls du das hast – da hast du tollere Möglichkeiten für Farbbearbeitung usw.

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