iMac Mainboard

Ich bin stolzer Besitzer eines “Mitte 2007” iMacs – also des ersten Aluminium Models (iMac 7,1 bzw. EMC2133). Damals war dies das “kleine” 20″ Modell mit 2.4GHz Core 2 Duo, 4GB RAM und 320GB Festplatte. Was damals fantastisch war läuft heute zwar noch ganz gut aber eher etwas gemütlich.

Nach etwas mehr wie fünf Jahren Laufzeit stand ich vor der Entscheidung das Gerät entweder abzulösen (Kosten 1500+ Fr.) oder für deutlich weniger Geld das Gerät aufzurüsten und nochmals 1-2 Jahre damit zu arbeiten.

Ausser dem mittlerweile unzureichenden Speicherplatz und der etwas lahmen Geschwindigkeit war ich aber eigentlich noch ganz zufrieden mit dem iMac und entschied mich deshalb für letzteres.

Einkaufsliste iMac Upgrade

Um mehr Geschwindigkeit und mehr Speicherplatz zu erreichen entschied ich mich, das interne DVD Laufwerk des iMac auszubauen und stattdessen auf eine SSD / HD Kombination zu setzen.

Ich habe folgende Komponenten eingekauft:

Komponenten für iMac SSD Upgrade

 

Einbau der Komponenten

Zu dem kompletten Einbauprozess gibt es auf ifixit.com eine wunderbare Anleitung.

Beim Einbau wurde klar, dass das Hard Drive Caddy nicht perfekt zu meinem iMac Modell passte. Es konnte nicht ganz genau in die Halterung des optischen Laufwerks eingeführt werden und musste deshalb minimal zurechtgebogen werden. Danach ging es aber problemlos. Für ein nächstes Mal würde ich allerdings wohl das Caddy von ifixit verwenden.

Ansonsten funktionierte alles wunderbar mit dem Einbau.

Nach dem Einbau habe ich dann von dem zuvor erstellten Mountain Lion USB Stick gestartet und auf die SSD OS X frisch installiert. Alternativ hätte man natürlich das alte System klonen können; ich wollte aber gerne mal wirklich wieder einen frischen Start haben.
Nun liegen bei mir also das Betriebssystem und die Applikationen auf der SSD und die restlichen Daten kommen auf die Western Digital HD.

Probleme mit Standby / Sleep Mode

Nach dem Upgrade hatte der iMac ein Problem: sobald der Standby Modus / Ruhezustand aktiviert wurde lies er sich nicht mehr aufwecken. Man hörte ganz leise dass etwas weiterlief, aber es kam kein Bild mehr und es gab keine hörbaren Geräusche.

Nach einigem Suchen fand ich heraus, dass man folgenden Befehl im Terminal absetzen muss:

sudo pmset -a hibernatemode 0

Danach läuft auch der Standby Modus ganz normal und der iMac wacht wie gewünscht wieder auf.

Fazit

Alles in allem bin ich sehr glücklich mit dem Upgrade: alles hat soweit geklappt, das Standby Problem konnte behoben werden und die Geschwindigkeit hat sich gefühlt um etwa das Drei- bis Vierfache verbessert. Zum Starten benötigt der iMac nun ca. 40 Sekunden bis alles bereit ist – vorhin war in den ersten drei Minuten gar nichts zu wollen.

Solange nicht weitere Probleme auftreten oder der iMac vorher stirbt, war die Investition sehr sinnvoll und der gute Junge läuft nochmals ein paar Jahre.

Ein paar weitere Fotos zum Upgrade findet ihr übrigens auf meine Flickr Account.

Vorgestern habe ich am Abend nach der Veröffentlichung von Mac OS X 10.8 Mountain Lion den Update sogleich eingespielt. In einem ersten kurzen Eindruck scheint es mir neben den Notes, Messages und Reminders Apps und Notification Center nur wenige offensichtliche Neuerungen zu geben.

Eine nette, praktische kleine Funktion habe ich gestern aber noch entdeckt. Neu kann man in der Preview (Vorschau) App direkt einfache Bildbearbeitungen vornehmen. Mit einem Klick auf den zugehörigen Button in der Toolbar kann man ähnlich wie in Skitch Pfeile, Kreise usw. einfügen oder auch das Bild zuschneiden oder verkleinern:

Das sind alles Funktionen, die ich recht regelmässig brauche und mir so den Workflow praktisch erleichtern.

Die Grundlage für eine möglichst reibungslose und performante Videobearbeitung auf einem Computer bildet neben der der gewählte Video-Codec. Er sorgt dafür, dass die Videodateien schön flüssig bei möglichst guter Qualität bearbeitet werden können.
Die besten Erfahrungen habe ich persönlich dabei auf dem Mac mit dem Apple ProRes 422 Codec gemacht.

Wenn man nun aber auf einem Mac mit nicht-Apple-Produkten Videobearbeitung macht, so kann man auch nicht auf ProRes 422 zurückgreifen, da der Video-Codec nicht standardmässig mit dem Mac mitgeliefert wird oder einzeln bezogen werden kann.

Nun gibt es aber einen Trick, mit welchem man den Codec für etwa 50 Fr. nachrüsten kann:

  1. Aus dem Mac App Store die Apple Compressor 4 Apple kaufen (ca. 50 Fr / 40 Euro) und installieren: http://itunes.apple.com/de/app/compressor/id424390742
  2. Danach kostenlos das Apple ProApps QuickTime Codecs Pack von der Apple Downloadseite herunterladen und installieren: http://support.apple.com/kb/DL1396

Danach lässt sich aus allen Apps heraus (also beispielsweise Adobe Premiere oder MPEG Streamclip) der ProRes Codec (auch ProRes LT und ProRes HQ) nutzen. So kommt man zu einem fairen Preis an einen guten, etablierten Schnittcodec mit dem man relativ sorgenfrei arbeiten kann.

Noch bis gestern hatte ich mir Gedanken darüber gemacht, welches neue Apple Notebook ich mir denn kaufen soll. Als heute Morgen dann von der Versicherung das Geld für mein gestohlenes MacBook Pro auf dem Konto ankam, fuhr ich so schnell wie möglich zu Dataquest in Zürich.

Das neue alte MacBook Pro 15″

Entschieden habe ich mich für das neue MacBook Pro 15″ mit dem hochauflösendem, matten Display. Es hat eine Bildschirm-Auflösung von 1680x1050px und wurde von Dataquest gleich auf 8GB RAM aufgerüstet.

Ich habe mich aus folgenden Gründen dafür entschieden:

  • Mattes Display
  • Festplatte und RAM einfach selbst aufrüstbar
  • Preiswert

Ich bin sehr froh darüber, wieder ein eigenes Gerät mit all meinen Applikationen und Einstellungen zu haben – da ist man einfach wahnsinnig viel effizienter.

Jetzt wird aber erst mal alles wieder so eingerichtet, dass ich mich zuhause fühle :-)

MacBook Pro mit Retina Display (Foto Quelle: Gadgetmac)

Vor etwas mehr wie einem Monat wurde mir mein Apple MacBook Pro 15″ gestohlen. Ich hatte es vor drei Jahren gekauft und täglich benutzt. Es war ein treuer Begleiter.

Nachdem Apple nun auf der diesjährigen Entwicklerkonferenz  WWDC das gesamte Notebook Lineup erneuert hat, ist der Weg frei für die Beschaffung eines neuen Arbeitstiers.

Modelle

Ich habe drei Optionen die für mich grundsätzlich in Frage kommen:

MacBook Pro 15″ mit Retina Display

Ausstattung: 2.6GHz i7, 16GB RAM, 512GB SSD, Retina Display
Preis: 3100 Fr. (2580 €), EDU Preis

Pro: toller Bildschirm (*), schnelle SSD, relativ leicht, HDMI Ausgang
Kontra: sehr teuer, wenig Speicherplatz, im Nachhinein kein Upgrade mehr möglich

MacBook Pro 15″ mit hochauflösendem Display

Ausstattung: 2.3GHz i7, 8GB RAM, 500GB HD, mattes Display mit 1680x1050px
Preis: 2150 Fr. (1790 €), EDU Preis

Pro: mehr (bezahlbarer) Speicherplatz, matter Bildschirm, DVD-Brenner, günstiger, Festplatte und RAM einfach aufrüstbar
Kontra:  schwerer, tiefere Auflösung, langsamere Festplatte, kein HDMI Ausgang

Refurbished MacBook Pro 17″

Ausstattung: 2.2GHz i7, 4GB RAM, 750GB HD, Display mit 1920x1200px
Preis:  2050 Fr. (1700 €), Refurbished Preis

Pro: toller, matter Bildschirm (*), mehr (bezahlbarer) Speicherplatz, DVD-Brenner, günstiger, Festplatte und RAM einfach aufrüstbar
Kontra: am schwersten und unportabelsten, langsamere Festplatte, kein USB3, kein HDMI Ausgang, abgelöste Generation

Welches ist das Beste?

Die Frage nach dem Besten lässt sich für mich gar nicht so leicht beantworten; jedes der Modelle hat seine Vor- und Nachteile.

Ich hatte mir immer ein Notebook mit einer hohen Bildschirm-Auflösung gewünscht, aber bei dem viel gelobten MacBook Pro mit Retina Display sehe ich (natürlich neben all seinen Vorzügen) gewisse Nachteile auf Grund der hohen Pixeldichte. So sehen etwa nicht dafür optimierte Software und Webseiten unschön aus darauf.
Dasselbe mit der SSD: obwohl die Geschwindigkeit natürlich sehr erfreulich ist, fehlt mir darauf einfach der Speicherplatz schon heute; wie sieht das dann erst in 3-4 Jahren aus?

Momentan bin ich immer noch unentschlossen, für welches der drei Modelle ich mich entscheiden soll. Sobald ich von der Versicherung aber mein Geld erhalten habe, werde ich zuschlagen und eines bestellen.

Welches Modell würdet ihr wählen?