Heute hat Microsoft einen neuen online E-Maildienst, Outlook.com, unter der gleichnamigen Domain vorgestellt. Es handelt sich dabei um eine Webseite mit schlichter Metro Oberfläche, welche sehr wahrscheinlich früher oder später den Nachfolger von Hotmail darstellen wird (meine Interpretation).

Outlook.com bietet die Möglichkeit den E-Mailaccount mit Facebook oder Twitter zu verknüpfen um Kontaktinformationen und weitere Inhalte direkt in der Mailbox einzubinden. Zudem lassen sich hier auch direkt Skype Videoanrufe tätigen.

Auch ohne diese Verknüpfung wird beispielsweise, wenn sich ein Link auf ein Flickr-Fotoalbum in der E-Mail befindet, eine schöne Vorschau auf die Fotos angezeigt. Dies geschieht auch, wenn die Fotos an die Nachricht angehängt sind. Bei grösseren Foto-Dateien oder wenn die E-Mails direkt in der Nachricht integriert waren hat das bei mir aber erstmal noch nicht funktioniert.

Nun aber genug gelabert: ausprobieren könnt ihr es selbst, in dem ihr einen Account erstellt. Wer sich einen ersten Überblick verschaffen möchte, kann sich folgende Screenshots anschauen oder das Review auf The Verge lesen:

Alles in allem gefällt mir die Oberfläche sehr gut: sie ist im Metro Stil schlicht und schön gehalten und läuft sehr flüssig und schnell. Dank der Einfachheit fokussiert man sich automatisch auf den eigentlichen Inhalt – die E-Mails.
Wäre ich nicht restlos zufrieden mit Gmail würde ich mir überlegen, dass auch produktiv zu benutzen.

Seit einiger Zeit hatte ich das Problem zu Hause, dass ich gewisse Downloads nicht öffnen konnte oder die OS X Software-Updates nicht mehr funktionierten. Ich erhielt folgende Fehlermeldungen:

Fehler beim Installieren von Updates unter OS X

Da auch oft Fehlermeldungen beim Öffnen einer heruntergeladenen DMG- oder ISO-Datei auftauchten, nahm ich die Sache etwas genauer unter die Lupe und überprüfte die Prüfsumme eines Linux-ISO Downloads:

Downloads zeigen eine falsche MD5 Prüfsumme.

Wie die Screenshots zeigen stimmt also die MD5 Checksum der heruntergeladenen Dateien nicht mehr mit der korrekten Summe überein, was bedeutet, dass die Datei beim Herunterladen verändert worden sein muss.

Meine erste Vermutung war, dass wohl die Firewall auf meinem neuen Thompson Router von upc cablecom diese Downloads irgendwie modifiziert. Nach dem Deaktivieren dieser Firewall bestanden die Probleme aber nach wie vor.

Also kam ich zum nächsten Verdächtigen: dem Sophos Antivirus. Vor einiger Zeit kam ich mal zur Überzeugung, dass es wohl in meiner Vorbildfunktion als Informatiker (Husthust) sinnvoll wäre, mir einen Antivirus auf dem Mac zu installieren – obwohl das wohl noch etwas der Zeit voraus war. Probleme hatte ich damit bisher auch nie.
Nach dem Deaktivieren von Sophos funktionierten die Downloads wieder wie gedacht; die MD5 Checksum stimmte auch wieder überein.

Und somit heisst es dann auch für mich Bye Bye Sophos Anti-Virus:
Deinstallation von Sophos Antivirus

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass man auf dem Mac momentan noch nicht zwingend einen Antivirus braucht, auch wenn ich grundsätzlich die Verwendung durchaus sinnvoll finde; Kosten/Ertrag müssen aber auch immer übereinstimmen. Für mich selbst werde ich mal noch die Alternativen zu Sophos überprüfen und überlegen, ob ich momentan einen einsetzen möchte.

Wie seht ihr das? Setzt ihr einen Antivirus ein auf eurem Mac?


Vorgestern habe ich am Abend nach der Veröffentlichung von Mac OS X 10.8 Mountain Lion den Update sogleich eingespielt. In einem ersten kurzen Eindruck scheint es mir neben den Notes, Messages und Reminders Apps und Notification Center nur wenige offensichtliche Neuerungen zu geben.

Eine nette, praktische kleine Funktion habe ich gestern aber noch entdeckt. Neu kann man in der Preview (Vorschau) App direkt einfache Bildbearbeitungen vornehmen. Mit einem Klick auf den zugehörigen Button in der Toolbar kann man ähnlich wie in Skitch Pfeile, Kreise usw. einfügen oder auch das Bild zuschneiden oder verkleinern:

Das sind alles Funktionen, die ich recht regelmässig brauche und mir so den Workflow praktisch erleichtern.

Heute hatte ich mein eigenes Passwort per Outlook Web Access (OWA) geändert. Nach der erfolgreichen Erneuerung konnte ich mich zwar mit dem neuen Passwort in OWA einloggen, mein Apple Mail konnte aber (ohne dass ich das neue Passwort eingegeben hätte) nach wie vor Mails empfangen.

Nach etwas suchen auf Google fand ich heraus, dass es bis zu 15 Minuten Timeout gibt, bis die Passwortänderung durch alle Dienste übernommen wird. Details dazu im KB von Microsoft: http://support.microsoft.com/kb/267568

Und tatsächlich: nach etwa fünf Minuten kam dann auch die Passwortabfrage in Apple Mail.

Die Grundlage für eine möglichst reibungslose und performante Videobearbeitung auf einem Computer bildet neben der der gewählte Video-Codec. Er sorgt dafür, dass die Videodateien schön flüssig bei möglichst guter Qualität bearbeitet werden können.
Die besten Erfahrungen habe ich persönlich dabei auf dem Mac mit dem Apple ProRes 422 Codec gemacht.

Wenn man nun aber auf einem Mac mit nicht-Apple-Produkten Videobearbeitung macht, so kann man auch nicht auf ProRes 422 zurückgreifen, da der Video-Codec nicht standardmässig mit dem Mac mitgeliefert wird oder einzeln bezogen werden kann.

Nun gibt es aber einen Trick, mit welchem man den Codec für etwa 50 Fr. nachrüsten kann:

  1. Aus dem Mac App Store die Apple Compressor 4 Apple kaufen (ca. 50 Fr / 40 Euro) und installieren: http://itunes.apple.com/de/app/compressor/id424390742
  2. Danach kostenlos das Apple ProApps QuickTime Codecs Pack von der Apple Downloadseite herunterladen und installieren: http://support.apple.com/kb/DL1396

Danach lässt sich aus allen Apps heraus (also beispielsweise Adobe Premiere oder MPEG Streamclip) der ProRes Codec (auch ProRes LT und ProRes HQ) nutzen. So kommt man zu einem fairen Preis an einen guten, etablierten Schnittcodec mit dem man relativ sorgenfrei arbeiten kann.